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Tindersticks

Tindersticks

12. März 2016
Club

The Waiting Room - Tour 2016

Chimperator Live GmbH

Im Januar 2016 werden die Tindersticks ihr neues und mittlerweile zehntes Studio-Album „The Waiting Room“ veröffentlichen. Ein Meilenstein in ihrer Karriere, denn es wird ihr bislang ambitioniertestes, aufwendigstes und vielseitigstes Album werden. Auf dem neuen Werk befinden sich ein Feature von Jehnny Beth (Savages) und zum zweiten Mal ein Duett mit Lhasa De Sela, einer alten Freundin von Stuart Staples. „The Waiting Room“ wird zudem von einem gemeinschaftlichen Filmprojekt begleitet – jeder Song ist eine Art Kurzfilm, eine visuelle Interpretation von Regisseuren aus der ganzen Welt.

Zwei Dekaden existiert die Band um Sänger und Mastermind Stuart Staples als Tinderstick. Seither haben sie zehn Alben veröffentlicht und eine längere Pause sowie einige Besetzungswechsel hinter sich. Mittlerweile ist die Band mit Stuart A. Staples (Gesang), Neil Fraser (Gitarre), David Boulter (Akkordeon), Dan Mckinna (Bass) und Earl Harvin (Schlagzeug) komplett.

Dabei klangen sie schon zu ihren Anfängen wie keine andere Band. Dem aufkommenden Britpop und anderen musikalischen Trendbewegungen aus England blieben sie immer fern. Als „Tragik-Pop“ könnte man ihr Genre vielleicht bezeichnen; dichte und komplizierte Lieder mit anspruchsvollen Texten, umgeben von einer fast düsteren Atmosphäre, die von sehnsüchtig schwelgenden Streichern getragen wird. Dabei versetzt der Gesang von Stuart das Publikum geradezu in eine sanft-hypnotische Stimmung. Es ist diese Stimme, an der man die Tindersticks unter allen Umständen wiedererkennen würde, das Markenzeichen der Band aus Nottingham.

Ihre Konzerte sind immer wieder ein Erlebnis. Die Tindersticks vertiefen sich so sehr in ihre eigene Performance, dass man befürchten könnte, dass sie nie wieder aus dieser Trance zurückkehren werden.

"Die Dinge, die mir etwas bedeuten, die Musik, die Geschichten und Botschaften darin sollen länger gültig sein als einen Sommer." sagt Katrin Hahner a.k.a. Miss Kenichi mit dem Anflug eines Lächelns. "Darum musste es so klingen. Wie etwas Vergangenes. Wie eine Erinnerung an die Zukunft, die es einmal war."
Hahner bezieht sich hier auf "Tale of Two Rivers", den Opener ihres bestürzend schönen neuen Albums "The Trail". Es könnte aber genauso gut jedes andere der Stücke damit gemeint sein. Es ist verwegen, ein Album so zu beginnen. In einem solchen Maße karg, traurig und des Kampfes müde, dass das Stück klingt wie die Geister, die es auf so unheimliche Weise beschreibt: Lediglich eine

keuchende Pumporgel begleitet die geisterhafte Stimme, später zieht noch eine einsame, weit entfernte Snare Drum am Horizont vorüber. Es ist der perfekte Auftakt für all das, was noch kommt, denn "The Trail" ist, kurz gesagt, zeitlos: Es schwebt wie Nebel über einem Schlachtfeld, bedrohlich und doch auf geheimnisvolle Weise schön, seine Herkunft unklar, seine Präsenz spürbar und doch nicht zu fassen. Ein so filigranes Album, dass es beim ersten Hören kaum vorhanden zu sein scheint, doch schon nach kurzer Zeit seine ganze Kraft offenbart und man meint, es hätte einen schon immer begleitet.
 

Samstag, 12 - 03 - 2016

19:00 Uhr

20:00 Uhr

Club

 

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09 - 02 -2019

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